Aktuelle Berichte und Informationen

Halten Sie sich über "Bitte berühren" auf dem Laufenden.
 Erfahren Sie das Neueste über Aktivitäten der beteiligten Partner und zum Thema Schuppenflechte.

Kostenloser Expertenrat online

Neu: Die Kampagne „Bitte berühren“ bietet Betroffenen und deren Angehörigen die Möglichkeit, online Experten ihre Fragen rund um Psoriasis zu stellen und sich mit ihnen auszutauschen. Mehr

Bundesregierung ignoriert WHO-Resolution: Mehr Unterstützung eingefordert

„Das Bundesministerium für Gesundheit hat bisher nicht hinreichend auf die Appelle der Weltgesundheitsorganisation WHO reagiert, in der Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für Schuppenflechte zu schaffen,“ bringt Prof. Matthias Augustin die Kritik ... Mehr

„Bitte berühren“ mit 3 Awards ausgezeichnet

KÖLN (blu) – Die bundesweite Aufklärungskampage „Bitte berühren – Gemeinsam aktiv gegen Schuppenflechte" des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD) wurde mit einem weiteren bedeutenden Award ausgezeichnet: dem Health Media Award. Der Health Media Award zeichnet seit neun Jahren die besten Kampagnen der Gesundheitskommunikation aus. Mit dem Health Media Award hat die Kampagne „Bitte berühren“ nun ihre dritte Auszeichnung erhalten. Bereits Anfang des Jahres gewann die Kampagne den „Comprix“ sowie den „GWA HealthCare Award“.

Kö-Lauf 2016: „Darf ich das mal anfassen?“

DÜSSELDORF (blu) – DÜSSELDORF – „Am unaufgeregtesten reagieren die Kinder“, findet Prof. Andreas Meyer- Falcke. „Die haben gefragt: ‚Darf ich das mal anfassen?’ Oder: ‚Tut das weh?’“ Die Erwachsenenhätten eher schon einmal Abstand gehalten, beim Versuch einen Zehn-Euro-Schein zu wechseln wurde der Gesundheitsdezernent der Stadt Düsseldorf auch schon einmal rasch abgewiesen.    Mehr

WHO-Report: Gegen Ausgrenzung und für eine bessere Versorgung

GENF (blu) – Die Weltgesundheitsorganisation hat die Verbesserung der Psoriasisversorgung weltweit auf ihre Fahnen geschrieben. Die Grundlage dazu liefert der “Global Report on Psoriais“, der jetzt vorliegt. Ein gesellschaftliches Problem stellt die mit einer Schuppenflechte einhergehende Stigmatisierung dar, gegen die sich die WHO mit ihrer Initiative gleichermaßen wendet.       Mehr

Schuppenflechte: Psyche mehr Beachtung schenken

KIEL/HAMBURG – „Im Vergleich zu anderen mit der Psoriasis assoziierten Begleiterkrankungen wurde der Psyche bislang zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet,“ beschreibt Prof. Ulrich Mrowietz eine Herausforderung für den behandelnden Hautarzt wie den Patienten bei schuppenlichte. Folge: Mögliche Folge: Depressive Verstimmungen werden nicht mit der Schuppenflechte unmittelbar in Verbindung gebracht und bei der Therapie nicht genügend beachtet. Dazu ein Interview mit dem Leiter des Psoriasis-Zentrums an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel.

Nationale Versorgungskonferenz 2016 mit neuen Zielen

HAMBURG (blu) – Die bundesdeutschen Psoriasisnetze haben sich für eine Erneuerung des Versorgungsziele 2010-2015 zur Behandlung der Schuppenflechte ausgesprochen. Die bisherigen Vorgaben werden für fünf weitere Jahre fortgeschrieben, neue kommen nicht hinzu, die Zielparameter sollen jedoch unter Berücksichtigung des medizinischen Fortschritts aktualisiert werden. Das hat die 8. Nationale Versorgungskonferenz beschlossen.

Die ärztliche Initiative hat vier vorrangige Ziele: die betroffenen Patienten sollen eine gute Lebensqualität erreichen. Ihre Schuppenflechte soll – einschließlich der mit ihr verbundenen Begleiterkrankungen – noch früher erkannt und frühzeitig behandelt werden. Schließlich gelten die selbst gesteckten Ziele speziell auch für Kinder und Jugendliche und die für diese Altersgruppe erforderliche spezielle medizinische Forschung.

DDA schafft Markenzeichen für Psoriasis-Spezialisten

MAXDORF/HAMBURG – Eine Antwort auf die Frage „Wo finde ich einen Hautarzt-Spezialisten, der die gesamte Bandbreite der heute möglichen medizinischen Versorgung anbietet“ gibt das neu geschaffene Zertifikat Psoriasis der Deutschen Dermatologischen Akademie. Es macht, wie Dr. Dirk Maaßen vom Psoriasispraxisnetz Süd-West erläutert, „nach außen hin sichtbar, wer mehr bietet als den allgemeingültigen hautfachärztlichen Standard“.

Bislang haben 41 Dermatologinnen und Dermatologen“ diese Urkunde erworben. Maaßen warb bei der 8. Nationalen Versorgungskonferenz Psoriasis in Hamburg dafür, die bis Jahresende laufende Einführungsphase zu nutzen, um das neue Zertifikat zu vereinfachten Bedingungen zu erwerben. Mehr dazu auf der DDA-Website

Forsa-Umfrage: Hoher Aufklärungsbedarf bei Psoriasis

HAMBURG (blu) – Es besteht nach wie vor ein erheblicher Aufklärungsbedarf zum Thema Schuppenflechte – in der Medizinersprache „Psoriasis“ genannt. Das hat Prof. Matthias Augustin anhand aktueller Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts FORSA unterstrichen.

29 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal etwas von der Erkrankung „Psoriasis“ gehört oder gelesen zu haben, deutlich mehr – immerhin 84 Prozent – konnten mit dem landläufigen Begriff Schuppenflechte eine konkrete Vorstellung verbinden.

Hauptinformationsquelle war das soziale Umfeld (48%) – also Angehörige, Freunde, Bekannte und andere Nahestehende –, die Medien (32%), der Hautarzt (16%), der Hausarzt (14%) und mit weitem Abstand auf dem letzten Rang die Krankenkassen (7%). Immerhin 12% der Befragten erklärten, schon einmal gehört zu haben, dass die WHO Psoriasis zu einer von fünf schwerwiegenden nicht übertragbaren Krankheiten erklärt hat. Sechs Prozent kennen den seit vielen Jahren auch in Deutschland veranstalteten „Welt-Psoriasistag“, drei Prozent die im Januar 2016 gestartete Kampagne „Bitte berühren“.

Entsprechend groß sind nach FORSA die Fehleinschätzungen, wenn es um die medizinische Versorgung er Erkrankung geht. Nur 59% der Befragten stimmten etwa der Aussage zu, gegen Schuppenflechte gebe es wirksame Medikamente. 25% verneinten diese Frage. Neun Prozent sind nach wie vor der Meinung „Schuppenflechte ist ansteckend“.

Auftraggeber der Erhebung war das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, an dem Augustin das Zentrum für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) leitet.