Stigmatisierung damals und heute: Neuer Beitrag in Kooperation mit Farbenhaut

MÜNCHEN – Im aktuellen Beitrag betrachtet die Blogger-Plattform „Farbenhaut“ das Thema Stigmatisierung bei Schuppenflechte (Psoriasis) aus geschichtlicher Perspektive: denn die Vorurteile gegenüber Hautkranken sind so alt wie die Menschheit. Erste Aufzeichnungen reichen zurück bis ins Altertum.

„Aussatz“ – so der Sammelbegriff für viele entstellende Hauterkrankungen – galt damals zur Zeit des Moses als Schicksalsschlag, mit der Gott die Willkürherrschaft des Pharaos strafte. Über Jahrhunderte wurde Psoriasis auch als „weiße Lepra“ mit der gleichnamigen hoch infektiösen Hauterkrankung gleichgesetzt. Erst im 19. Jahrhundert lernte eine naturwissenschaftlich geprägte Medizin die Schuppenflechte als eigenständige, nicht ansteckende Erkrankung von ähnlichen Erkrankungen zu unterscheiden. Ein Meilenstein. Dennoch halten sich Vorurteile und Ängste bis heute hartnäckig.

Schaffen wir es, die „mittelalterlichen“ Vorurteile zu überwinden? Doch wie sieht ein aufgeklärter Umgang mit der Erkrankung aus? Erfahren Sie mehr.