Die Projektpartner der Kampagne "Bitte berühren"

Hier stellen wir Ihnen die Partner der Kampagne "Bitte berühren – gemeinsam aktiv gegen Schuppenflechte" vor.

Berufsverband der Deutschen Dermatologen

Logo des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD)

Der BVDD repräsentiert rund 3.400 Hautärztinnen und Hautärzte in ganz Deutschland. Der Verband vertritt unter anderem die Interessen der niedergelassenen Hautärztinnen und Hautärzte. Der BVDD setzt sich zudem für die Verbesserung der medizinischen Behandlung von Hauterkrankungen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Dermatologen ein.

Zu den Schwerpunkten des Verbandes gehört das Engagement zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und Lebensqualität von Menschen mit Schuppenflechte. So hat der BVDD an der Erstellung der ärztlichen Leitlinie zur Psoriasis vulgaris mitgearbeitet. Diese Leitlinie hat zum Ziel, Ärzten aktuelles Wissen zur Schuppenflechte und ihrer Behandlung zu vermitteln und auf diese Weise die medizinische Versorgung von Menschen mit Schuppenflechte zu verbessern.

In Kooperation mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) hat der BVDD zudem Ziele zur bundesweiten Versorgung der Psoriasis festgelegt. Oberstes Ziel dieser Versorgungsziele ist es, mit der Hilfe moderner Therapien die Lebensqualität von Menschen mit Schuppenflechte zu verbessern. 35 Prozent aller Betroffenen mit Schuppenflechte erfahren starke bis sehr starke Einbußen ihrer Lebensqualität. Weitere Informationen dazu bieten die Website Psoriasis – Nationale Versorgungsziele und dieser Flyer zum Download.

Ein weiteres gemeinsames Ziel des BVDD und der DDG ist es, die medizinische Versorgung bei Schuppenflechte durch die Vernetzung der Hautärzte zu verbessern. Dazu haben beide Partner das Netzwerk Psonet - die regionalen Netze für Psoriasis gegründet. Das Netzwerk ist ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Nationalen Ziele zur Versorgung der Psoriasis und bei der Ausarbeitung von ärztlichen Leitlinien.

www.bvdd.de

Dermatologische Versorgungsforschung ist Auftrag des CVderm

Logo Dermatologische Versorgungsforschung ist Auftrag des CVderm

Aufgaben des Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) sind die Basisdokumentation der Versorgungsforschung zu Hauterkrankungen und Allergien in Deutschland, die Initiierung eigener Versorgungsstudien sowie die methodische Beratung anderer Arbeitsgruppen.

Die Studien können von der Konzeption über die Durchführung bis hin zur Auswertung und Publikation modular begleitet werden. Ein hochspezialisiertes Team aus Fachärzten, Methodikern, Epidemiologen, Psychologen und Medienwissenschaftlern führen ihre Fachkenntnisse zusammen.

Das CVderm ist eine von insgesamt drei Abteilungen unter Leitung des Institutes für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Das IVDP führt gesundheitsökonomische, versorgungswissenschaftliche und klinische Studien durch. Schwerpunkt sind Haut- und Geschlechtskrankheiten, Schmerzen, Gefäßleiden, Krebserkrankungen und Wunden.

Für entsprechende Forschung nutzt das Institut nationale und internationale Netzwerke. Klinische Zielsetzung ist die Zusammenführung einer interdisziplinären, sektorübergreifenden und evidenzbasierten Versorgung. Als Innovationsplattform prüft das IVDP neue Methoden und Versorgungskonzepte.

Das Institut ist in drei Sektionen untergliedert, die eng zusammenarbeiten. Neben dem CVderm sind noch das Competenzzentrum Dermatologische Forschung (CeDeF) und die Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) integrale Bestandteile des IVDP.

www.versorgungsziele.de/cvderm

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)

Logo der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DGG)

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologen mit mehr als 3.400 Mitgliedern. Sie ist gemeinnützig und fördert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete.

Die DDG bemüht sich zudem um die Förderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete. Hierzu dienen z.B. die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, insbesondere von wissenschaftlichen Kongressen, sowie die Publikation von Tagungsberichten, die Anschubfinanzierung und Förderung von Forschungsvorhaben.

Darüber hinaus fördert die DDG nationale und internationale Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Einrichtungen im deutschsprachigen Raum durch die Vergabe von Forschungsgeldern sowie Stipendien.

www.derma.de

Neben der Aufklärung der Öffentlichkeit über die „versteckte Volkskrankheit“ Schuppenflechte setzt sich der DPB für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Erkrankten ein und unterstützt die Forschung über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Psoriasis. Der DPB bildet somit eine „Brücke“ zum professionellen Versorgungssystem, damit Erkrankte – trotz ihrer Psoriasis – eine hohe Zufriedenheit im Leben haben können.

Des Weiteren tritt der DPB auf allen politischen Ebenen für die Interessen der Menschen mit Schuppenflechte ein. Er beeinflusst das politische Geschehen nicht nur über Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben, sondern stellt auch Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und nimmt damit Einfluss auf Entscheidungen dieses wichtigen gesundheitspolitischen Gremiums. Unter Federführung der International Federation of Psoriasis Associations (IFPA) gelang es dem DPB gemeinsam mit Psoriasis-Selbsthilfeorganisationen anderer Länder, dass die Psoriasis im Jahr 2014 von der Weltgesundheitsorganisation WHO als fünfte Erkrankung – neben Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen – in die Liste der schwersten nicht-ansteckenden Erkrankungen der Welt aufgenommen wurde. Die WHO-Mitgliedstaaten sind damit aufgefordert, nicht nur die medizinische Versorgung zu verbessern, sondern insbesondere auch Maßnahmen gegen die Stigmatisierung der Erkrankten zu ergreifen.

www.psoriasis-bund.de

PsoNet e.V. Deutschland - Gemeinsam aktiv für eine bessere Versorgung

Logo der Regionalen Psoriasis-Netze in Deutschland PsoNet e.V.

Bundesweit haben sich die Dermatologen mit den Nationalen Versorgungszielen 2010-2015 eine Selbstverpflichtung zu besserer Versorgung der Psoriasis auferlegt. Inzwischen haben sich rund 30 regionale Psoriasisnetze die Umsetzung dieser Ziele auf ihre Fahnen geschrieben.

Zunehmend mehr regionale Psoriasis-Netzwerke schließen sich bundesweit mit Unterstützung von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) unter dem Namen PsoNet zusammen. In den regionalen Netzen arbeiten dermatologische Praxen und Kliniken in der Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis zusammen.

Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist die Verbesserung der Versorgungsqualität auf der Grundlage einer S3-Leitlinie zur Psoriasis.

Die Psoriasisnetze haben sich ebenso wie der PsoNet e.V. die Früherkennung der Psoriasis-Arthritis und anderer Komorbiditäten zur Aufgabe gemacht. Das Bemühen um eine Verbesserung der Kooperation zwischen den unterschiedlichen, an der Behandlung der Psoriasis beteiligten Arztgruppen, ist die logische Konsequenz.

Das Netz steht allen Dermatologen und ihren Kooperationspartnern offen. Der kontinuierliche fachliche Austausch, die einheitliche Implementierung der S3-Leitlinie und ein kontinuierliches Qualitätsmanagement sichern eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischen Niveau. Auf diese Weise wird die Versorgungsqualität der Psoriasis in Deutschland Schritt für Schritt verbessert. Hunderttausende Betroffene bekommen eine neue Chance auf schnelle und nachhaltige Heilung ihrer Krankheit.

Fachärzte für Dermatologie gründen regionale Psoriasisnetze eigenständig; sie verwalten und koordinieren Maßnahmen wie bspw. regionale Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen.

Das CVderm unterstützt die beteiligten Praxen und Kliniken durch koordinierende, moderierende und evaluierende Maßnahmen auf regionaler und bundesweiter Ebene.

www.psonet.de

Bundesvereinigung Haut

Vision

Die Bundesvereinigung Haut setzt sich für nachhaltige Wege der Versorgung ein, um Betroffenen langjährige Irrwege und Selbstaufgabe zu ersparen. Dies erfordert eine langfristige und wirksame gesundheitspolitische Intervention für die Hauterkrankungen. Projekte der Bundesvereinigung Haut bewirken eine bessere Situation für akut und chronisch hauterkrankte Menschen. Sie sensibilisieren die Gesellschaft für die Aspekte von Hauterkrankungen und die Notwendigkeiten zur Veränderung. Die Zentrierung und Bündelung der Kräfte für eine Interessensvertretung aller akut und chronisch Hauterkrankter bedeutet eine nachhaltige Verbesserung in der Versorgung und eine zeitgemäße, effektive Struktur. Als Interessenvertretung der Hauterkrankten für die Hauterkrankten werden Kriterien und Normen definiert, die auf die Versorgung der Hauterkrankten in der Praxis zugeschnitten sind und ist wichtigster sowie verlässlicher Ansprechpartner für Politik, Wissenschaft und Forschung. Im Bereich der Patientenselbsthilfe Haut arbeiten Gruppen getrennt nach Krankheitsbildern, die teils in konkurrierender Abgrenzung zueinander agieren. Andere Interessengemeinschaften, darunter auch die Berufsverbände, schaffen es derzeit nicht, intensiv genug in Öffentlichkeit und Entscheiderkreise vorzudringen, um patienten- und ergebnisorientierte Veränderungen herbeizuführen. Die Bundesvereinigung Haut ist das anerkannte interdisziplinäre und interprofessionelle Kompetenz- und Koordinationszentrum für akut und chronisch Hauterkrankte in Deutschland.

Mission

Als neutrales, unabhängiges Netzwerk aller an patienten- und ergebnisorientierten Veränderungen interessierten Akteure in der Patientenselbsthilfe fördert Bundesvereinigung Haut die Weiterentwicklung der Instrumente der Versorgungsstruktur und ein patientenorientiertes Gesundheits-Management. Sachlich und wissenschaftlich basiert werden Entwicklung, Umsetzung, Wissenstransfer und Evaluation gefördert um Fehler in der Versorgung von Patienten zu vermeiden, Ursachen für unerwünschte Ereignisse aufzuzeigen und Präventionsmaßnahmen zu etablieren. Proaktiv werden unterschiedliche Perspektiven und Expertisen zusammen geführt. Diese leisten damit einen nachhaltigen, lösungsorientierten Beitrag zur Schaffung eines Haut-Bewusstseins zur Verfestigung der Therapiekonzepte, die in normatives Verhalten münden. Im Interesse der Patienten wird innovativ und kreativ das Thema Hauterkrankungen in die öffentliche Diskussion getragen.

Perspektiven


Wissenschaft und Forschung

Die Bundesvereinigung Haut benennt geeignete Themenfelder der Patientenorientierung und Versorgung für Wissenschaft und Forschung. Maßgeblich werden sich dabei vor Allem auf Methoden der evidenzbasierten Medizin, klinischer Studien und der Versorgungsforschung gestützt. Zentrales Ziel ist der Nutzennachweis für ausgewählte Präventionsmaßnahmen.

Patientenorientierung und Patientenbeteiligung

Die Bundesvereinigung Haut versteht sich als Mittler der Interessen der akuten und chronischen Hauterkrankten. Als kompetenter Partner und Ratgeber bezieht die Bundesvereinigung Haut spezifische Selbsthilfegruppen, Betroffene, ihre Angehörigen und andere Betroffene in seine Arbeit ein.

Strukturelle Rahmenbedingungen

Die Bundesvereinigung Haut setzt sich für eine Etablierung von zeitgemäßen, strukturellen und effektiven Versorgungsstrukturen ein, die ein patientenorientiertes Gesundheits-Management ermöglichen.

Gesundheits-Management

Um allen an der Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Hauterkrankung unmittelbar und mittelbar Beteiligten Wissen sowie praktische Fertigkeiten zu vermitteln, setzt sich die Bundesvereinigung Haut für eine strukturelle Verankerung der Versorgungskoordination in Studium, Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Gesundheitsberufe ein.

Real – Versorgung Praxis- und Anwendungsorientierung von Patienten für Patienten

Für die Verbesserung der Versorgungskoordination entwickelt und vermittelt die Bundesvereinigung Haut gemeinsam mit seinen Partnern im Netzwerk Lösungen für die Praxis und stellt diese der Allgemeinheit zur Verfügung.

Im Dialog: Ihre Fragen - unsere Antworten

Stellen Sie hier unseren Experten Ihre Fragen zu Psoriasis.

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