„Man darf die Hoffnung nicht aufgeben und muss den für sich richtigen Hautarzt finden“ - Interview mit Susanne Seelbach

70 Prozent ihres Körpers waren von SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. befallen. Davon ist heute – dank einer wirksamen Therapie – nichts mehr zu sehen. Für Susanne Seelbach war es ein weiter und langer Weg bis zur erscheinungsfreien Haut. Wie sie auch nach 30 Jahren mit PsoriasisSchuppenflechte. Chronisch-entzündliche Erkrankung , die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. noch den Mut und die Kraft findet, die Erkrankung weiter zu bekämpfen, davon berichtet sie in unserem „Bitte berühren“-Interview.

Frau Seelbach, wie gehen Sie mit Ihrer eigenen Erkrankung um und was hilft Ihnen im Umgang mit anderen?

Ich habe stets das Gespräch mit anderen gesucht. Wenn fremde Menschen mich neugierig oder abwertend angesehen haben, bin ich auf sie zugegangen und habe gesagt: „Das ist keine ansteckende Krankheit, das ist SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft.. Seien Sie froh, dass Sie das nicht haben.“ Die SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. gehört zu mir. Ich bin oft in die Offensive gegangen und habe versucht aufzuklären. Darauf gab es unterschiedliche Reaktionen. Dennoch sollte man versuchen, offen damit umzugehen und zu lernen, nicht alles so nah an sich heranzulassen.

Nach fast 30 Jahren schwerer Schuppenflechte, die zeitweise 70 Prozent Ihres Körpers befallen hat, sind Sie heute nahezu erscheinungsfrei. Was hat plötzlich den Unterschied gemacht?

Das ist nur durch einen Zufall so gekommen, weil meine Tochter ebenfalls erkrankt ist. Sie hatte einen Termin bei einem Hautarzt vereinbart und mich mitgenommen. Ich habe schnell Vertrauen zu dem Arzt aufgebaut und mit ihm meine Krankheit noch einmal aufgearbeitet. Dank seiner Hilfe bin ich in eine Studie für SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft.-Erkrankte gekommen und erhielt erstmals Biologika. Ich habe zuvor viel gegoogelt und gelesen, war aber immer der Meinung da gibt es nichts. Ich hatte keine Hoffnung mehr, war mir sicher, dass ich für immer so bleiben muss, wie ich bin.


Biologika sind biotechnologisch hergestellte SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft.-Medikamente, die bei mittelschwerer bis schwerer PsoriasisSchuppenflechte. Chronisch-entzündliche Erkrankung , die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. eingesetzt werden und die Beschwerden der Erkrankung verbessern können. Sie greifen gezielt in die fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems ein, indem sie bestimmte Botenstoffe blockieren, durch die die EntzündungAbwehrreaktion des Immunsystems auf einen ungewollten Reiz, z. B. gegen Eindringlinge im Körper wie Viren oder Bakterien. ausgelöst und immer weiter angefacht wird. Biologika werden entweder durch eine Selbstinjektion unter die Haut gespritzt (SubkutanUnter der/die Haut.) oder durch eine InfusionVerabreichung von Flüssigkeit in den Körper. in die Armvene (intravenös) beim Arzt verabreicht. Hier erfahren Sie mehr.

Wie fühlt es sich an, plötzlich nahezu erscheinungsfrei zu sein?

Das ist ein ganz neues Lebensgefühl. Nach der ersten Spritze bin ich praktisch innerhalb von einer Woche erscheinungsfrei gewesen. Das hat bei mir so viel innere Belastung verschwinden lassen. Ob beruflich, mit meinem Partner, mit allen Dingen. Ich habe nie die Hoffnung gehabt, dass ich irgendwann in meinem Leben noch einmal beschwerdefrei werden kann. Die SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. war immer eine starke Belastung. Ich bin zwar eine starke Persönlichkeit, aber im innersten Kern war ich todtraurig darüber. Die abwertenden Blicke und Reaktionen von anderen Menschen haben mich in all den Jahren sehr getroffen. Nun muss ich nicht mehr jeden Tag darüber nachdenken, wie ich meine SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. am besten verstecke, sondern kann mich ganz normal bewegen und kleiden. Als ich im Sommer das erste Mal ein T-Shirt tragen konnte, ohne meine Arme zu verstecken, das war einfach unbeschreiblich. 

„Durch diese neugewonnene Freiheit, dieses neue Lebensgefühl bin ich selbst für mich glücklicher geworden.“

Welchen Stellenwert hat die Schuppenflechte aktuell in Ihrem Alltag?

„Seitdem ich beschwerdefrei bin, ist die Schuppenflechte für mich eigentlich gar kein Thema mehr. Sie steht nicht mehr im Vordergrund.“

Früher war die SchuppenflechtePsoriasis. Chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu den Systemerkrankungen zählt, da die Entzündung nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper betrifft. – in jedem Bereich meines Lebens – immer in irgendeiner Form präsent. Täglich gab es Gesprächsbedarf mit meiner Familie, Arbeitskollegen oder Fremden und ich habe mich jeden Tag durch die Erkrankung eingeschränkt gefühlt.

Was raten Sie anderen Menschen mit Schuppenflechte?

„Ich möchte gern allen anderen Betroffenen Mut machen und ihnen sagen, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf und einfach versuchen muss, gute Ärzte zu finden. Der Weg, den für sich richtigen Hautarzt und eine gute Behandlung zu finden, ist lang und steinig. Aber es gibt wirksame Therapien. Es ist so wichtig, dass man an diesen Punkten nicht aufgibt. Hier muss noch viel mehr Aufklärung darüber erfolgen, dass diese Krankheit deutlich eingedämmt werden kann. Hierzu möchte ich gern beitragen.“

Vielen Dank, Frau Seelbach, für diese Einblicke.

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